BALLASTSTOFFE

Lange Zeit galten Ballaststoffe als unnötige Bestandteile („Ballast") der Nahrung, die keine besondere Funktion für den Men­schen haben. Erst in den letzten zwei Jahr­zehnten ist die Bedeutung der Ballaststoffe für die Gesundheit des Menschen deutlich geworden.

Die Zahl der Zivilisationserkrankungen, wie Übergewicht, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs, ist in den Industrieländern erschreckend hoch und steigt stetig an. Gleichzeitig hat sich die Höhe des Ballast­stoffverzehrs in den westlichen Industrie­ländern kontinuierlich verringert. Letzteres ist auf die Erhöhung des technischen Verarbeitungsgrads von konsumierten Lebensmitteln sowie auf den steigenden Konsum von tierischen Nahrungsmitteln zurückzuführen.

Da die Verschiebung der Nährstoffzusam­mensetzung unserer Ernährung parallel zum Anstieg der Rate von Zivilisationser­krankungen verläuft, ist anzunehmen, dass hier ein Zusammenhang besteht.

BORRELIOSE

Die Borreliose, auch Lyme-Krankheit oder Lyme-Borreliose genannt, ist eine bakterielle Infektion, die durch Zecken übertragen wird. Erstmalig fand sie 1975 in den USA in dem Städtchen Old Lyme, Connecticut, Erwähnung. Borreliose kommt auf fünf Kontinenten vor. In Europa sind alle Länder betroffen, insbesondere Deutschland, Österreich, die Schweiz und andere zentraleuropäische Länder, aber auch Skandinavien.

Das Bewusstsein in der Bevölkerung für die Gefährdung durch Borreliose-Infektion ist in den letzten Jahren ständig gestiegen.

In Europa werden derzeit ca. 65.000 bis 80.000 Borreliose-Fälle jährlich offiziell verzeichnet. Die tatsächliche Zahl der Borre- liose-Fälle ist jedoch deutlich höher, möglicherweise sogar um ein Vielfaches. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Borreliose- Erkrankung verschiedenste Symptome zeigt, die nur schwer zugeordnet werden können. Sie werden im Verlauf dieser Broschüre ausführlich besprochen. Tatsache ist, dass die Borreliose in Europa und in den USA zu den häufigsten unerkannten bzw. fehldiagnostizierten Infektionskrankheiten gehört.

PROBIOTIKA

Die Erkrankungshäufigkeit für chronisch degenerative Zivilisationserkrankungen, wie Übergewicht, Reizdarmsyndrom, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Allergien und Krebs, nimmt in den Industrieländern stark zu.

Obwohl seit längerem bekannt ist, dass die Darmflora (Darmmikrobiota) in enger Wechselwirkung mit dem Immunsystem und einer Vielzahl von Stoffwechselvorgängen des Wirtes - also des Menschen - steht, wird erst in den letzten Jahren die Bedeutung der Entgleisung der Darm- mikrobiota bei der Entstehung diverser Krankheiten verstärkt diskutiert.

Derzeitig stehen Probiotika in der Diskussion, die Gesundheit des Organismus

wiederherstellen und erhalten zu können. In der Zellular Medizin stellen Probiotika bereits heute einen wichtigen Faktor zur Unterstützung der Gesundheit dar.

Ziel der vorliegenden Broschüre ist es, die Bedeutung der Darmmikrobiota für die Gesundheit des gesamten Organismus vorzustellen. Des Weiteren werden präventive und therapeutische Wirkungen von Probiotika aufgezeigt.

 

 PROSTATA

Wenn die Prostata wieder wächst...

Mit Phytobiologika gegen das alterstypische Männerleiden der gutartigen Prostatavergrößerung

Es betrifft Millionen Männer ab dem 5. Lebensjahrzehnt. Es kann zu Unwohlsein, Einschränkungen der Lebensqualität und des Lebensalltags führen, oder - je nach Ausprägung - auch schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Die Rede ist von der gutartigen Vergrößerung der Prostata, der benignen Prostatahyperplasie. Sie entsteht dann, wenn eine erneute Wachstumsphase der Prostata einsetzt.

Die Zahl der Betroffenen mit benigner Prostata-hyperplasie (BPH) wird auf fast fünf Millionen Männer allein in Deutschland geschätzt. Typische anfängliche Symptome sind Schwierigkeiten beim Wasserlassen und plötzlich auftretender starker Harndrang. Weiter fortgeschritten kann sich immer häufiger das Gefühl einschleichen, Wasser lassen zu müssen - auch des Nachts. Steigt das Risiko für Restharn in der Blase, nimmt auch die Gefahr von Keimbildungen und Infektionen zu. Der Grund: Die vergrößerte Prostata engt die Harnröhre ein und behindert das Abfließen des Urins.

Dennoch ist die BPH für viele Männer kein Thema, mit dem sie sich näher befassen. Es wird verschwiegen und als alterstypisch hingenommen. Und obwohl als lästig und einschränkend empfunden, wird die Problematik (gerade auch in der Anfangsphase) bestmöglich ignoriert.

Wir möchten in dieser Broschüre näher auf die Problematik der gutartigen Prostatavergrößerung eingehen, allgemein diskutierte Ursachen beschreiben und einige Möglichkeiten aufzeigen, um mit Hilfe von Pflanzenstoffen bereits in frühen Phasen der BPH etwas gegen eine weitere Ausprägung zu unternehmen.