Unsere Dienstleistung reicht von gründlicher, fachlicher Beratung über Haarschnitte, Strähnentechniken, Mustertechnik, Dauerwellen, Haarfarbe, Brautfrisuren und Kinderhaarschnitte ... bis hin zur seelischen Betreuung....

 

Schon alleine die Tatsache, dass es kaum ein Beruf gibt, bei dem ein so enger und auch zeitlich langer Kontakt (bis zu drei Stunden) mit der Kundin besteht, ist erwähnenswert. In dieser Zeit kann ein Vertrauensverhältnis zwischen der zu behandelnden Person und Friseur/in aufgebaut werden, welches von großer Bedeutung für beide Teile ist.

Für viele Menschen ist es eine Möglichkeit sich zu öffnen, einfach einmal über Dinge zu reden, die sonst niemand so richtig{tip hören::z.B. was eine Hausfrau so alles im Stillen leistet, vom Fensterputzen über bügeln, putzen, kochen oder Vorhänge waschen.} hören {/tip}will. Hektik, Stress und das Fernsehen lassen oft keine ruhige Unterhaltung in entspannter Atmosphäre zu.


 Der Friseurberuf ist ein vielseitiger und wunderschöner Beruf. Wenn man sich überlegt, dass der Bader also unser Vorgänger sogar Zähne gezogen und zur Ader gelassen hat, sind wir fast schon abgetriftet mit dem "nur Haare" behandeln. Seit einigen Jahren ist mir klar, dass es nicht ausreicht die Haare pflegen zu wollen, ohne den ganzen Menschen mit einzubeziehen. Darum geht mein Weg in eine etwas ungewohnte Richtung im Friseurberuf. Dass ich da nicht alleine bin, zeigt die immer größer werdende Zahl ganzheitlich arbeitender Friseure/innen, bzw. Naturfriseure.


Falls Sie noch etwas mehr von unseren Berufsvorfahren (Bader) wissen wollen, hier ein paar Sätze.

Die Bader waren die „Ärzte der kleinen Leute“, die sich keinen Rat bei den meist klerikalen, studierten Ärzten leisten konnten. Sie übten einen hoch geachteten, obgleich nicht wissenschaftlichen Heilberuf aus. Er umfasste das Badewesen, Körperpflege und Kosmetik, Teilgebiete der Chirurgie, der Zahn- und Augenheilkunde. So gehörte das Ziehen von Zähnen zu ihren Aufgaben. Die Hauptaufgabe der Bader bestand in dem als Allheilmittel gepriesenen Aderlass und im Schröpfen.

 Hintergrund dieser Therapie ist die antike Lehre der Körpersäfte. Krankheit war ein äußeres Zeichen der in Unordnung geratenen Körpersäfte und nur durch Blutentzug und Wiederherstellung des Säftegleichgewichts zu heilen.

 Ferner verabreichten sie Klistiere. Neben dem Bader, auch Stübner genannt, arbeitete oft ein Scherer oder Barbier im Badehaus, der für das Haareschneiden und Bartscheren zuständig war. Aus diesen Berufen entwickelte sich der Berufsstand der Handwerkschirurgen, später Wundarzt genannt.

Die heiligen Brüder St. Cosmas und Damian waren ihre Schutzheiligen, da das Arbeitsgebiet der Bader ehemals stark medizinisch geprägt war.

(Quelle wikipedia.org )

  

Die Barbiere aus der Sicht der "Dinslakener Zünfte"
Der Beruf des Barbiers, des Bartschneiders, gehört ebenfalls zu den alten Handwerksberufen. Die Barbiere waren auch Teil des Gesundheitswesens.
Oftmals war der Barbier zugleich auch Bader oder arbeitetet mit einem Bader eng zusammen. Der Bader betrieb eine Badestube. Sie waren die „Ärzte der kleinen Leute", die sich keinen Rat bei den meist klerikalen, studierten Ärzten leisten konnten. Sie übten einen hoch geachteten, obgleich nicht wissenschaftlichen Heilberuf aus. Er umfasste das Badewesen, Körperpflege und Kosmetik, Teilgebiete der Chirurgie, der Zahn- und Augenheilkunde. So gehörte das Ziehen von Zähnen zu ihren Aufgaben. Die Hauptaufgabe der Bader bestand in dem als Allheilmittel gepriesenen Aderlass und im Schröpfen. Hintergrund dieser Therapie ist die antike Lehre der Körpersäfte. Krankheit war ein äußeres Zeichen der in Unordnung geratenen Körpersäfte und nur durch Blutentzug und Wiederherstellung des Säftegleichgewichts zu heilen. Ferner verabreichten sie Klistiere. Neben dem Bader, auch Stübner genannt, arbeitete oft ein Scherer oder Barbier im Badehaus, der für das Haare schneiden und Bartscheren zuständig war.
Erst mit der neuen Gesellen-Prüfungsordnung Anfang des 20. Jahrhunderts fand die Trennung zwischen Haar- und Heilkunst statt. Seitdem wurde das Anfertigen von Pflastern und Salben nicht mehr geprüft. Zähneziehen durften sie aber noch bis zur Verabschiedung des Zahnheilkundegesetzes im Jahre 1952.
Im Laufe der Geschichte bildeten sich also aus dem Berufsfeld der Barbiere unsere heutigen Firsöre (Friseure, Coifeure) und Zahnärzte (Dentisten) heraus.
Aus den Berufen Bader und Barbier entwickelte sich aber auch der Berufsstand der Handwerkschirurgen, später Wundarzt genannt.
Das preußische Sanitätswesen entwickelte sich aus dem deutschen ‚Scherer- und Badertum'.

Quelle http://www.altstadt-dinslaken.de/Geschichte/Z%C3%BCnfte.htm

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